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SEO / PERFORMANCEHannover
Strategie· 3 Min. Lesezeit

Gastbeiträge für SEO: Seriöse Blogs finden und Qualität prüfen

Ein Gastbeitrag ist ein Artikel auf einer fremden Website, oft mit einem Link zurück. Google erlaubt bezahlte Links nur, wenn sie mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" gekennzeichnet sind. Optimierte Ankertexte in Gastbeiträgen gelten als Linkspam. Qualität der Seite und korrekte Kennzeichnung entscheiden über den Nutzen.

Porträt von Muhammad Salman

Inhabergeführte BetreuungFür Hannover, Region Hannover, Niedersachsen

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Der Grundgedanke

Ein Gastbeitrag ist ein Text, den Sie für eine andere Website schreiben. Ranktracker beschreibt den Kern so: Sie schreiben einen Artikel für eine fremde Seite und erhalten dafür einen Link zurück auf Ihre Website. Der Nutzen liegt in Reichweite, Markenbekanntheit und möglichen Besuchern.

Ahrefs nennt Gastblogging eine verbreitete Linkstrategie. Die Quelle ist ein Anbieter, der Linkwerkzeuge verkauft, und nennt die Verbreitung ohne eigene Erhebung.

Was Google erlaubt

Googles Spam-Richtlinien unterscheiden zwischen erlaubten und unerwünschten Links. Bezahlte oder gesponserte Links sind nach diesen Richtlinien zulässig, solange sie korrekt gekennzeichnet sind. Das Attribut rel="sponsored" oder rel="nofollow" am Link ist dafür vorgesehen.

Ein Gastbeitrag mit einem Link ist also nicht automatisch ein Verstoß. Entscheidend sind die Kennzeichnung, die Qualität des Textes und die Absicht.

Was Google als Linkspam wertet

Die Richtlinien zählen mehrere Praktiken auf, etwa bezahlte Links ohne Kennzeichnung, übermäßigen Linktausch und automatisch erzeugte Links. Für Gastbeiträge besonders wichtig ist dieser Punkt: Advertorials und Native Advertising mit bezahlten Links, die optimierte Ankertexte in Artikeln, Gastbeiträgen oder Pressemitteilungen enthalten, gelten als Linkspam.

Eine Verwendung des Gastbeitrags als reiner Linkträger mit Keyword im Ankertext ist also riskant. Setzen Sie Links nur dort, wo sie einen Mehrwert für den Leser bieten.

Wo Sie passende Seiten suchen

Ahrefs empfiehlt, nicht nur die üblichen Schreib-für-uns-Seiten zu nutzen, weil dort alle Wettbewerber suchen. Suchen Sie nach Themen, die zu Ihrem Angebot passen, und prüfen Sie die Seiten, die bereits Ihre Nische bedienen.

Ranktracker beschreibt sechs Kriterien: Relevanz und Zielgruppe, Autorität, Qualität der Inhalte, Engagement der Leser, Vertrauenswürdigkeit und eine langfristige Beziehung. Ein Blog, dessen Inhalte schlecht sind oder der kaum Leser hat, bringt wenig, auch wenn er auf dem Papier stark wirkt.

Autorität richtig einschätzen

Werkzeuge wie Ahrefs, Moz oder Semrush zeigen Kennzahlen wie Domain Rating oder Domain Authority. Das sind Schätzungen der Anbieter und keine Werte von Google. Ahrefs nennt einen Bereich von 30 bis 60 als Filter, um die Liste einzugrenzen.

Ein hoher Wert allein sagt wenig. Ein Hinweis aus der Suche warnt, dass eine Seite mit hoher Kennzahl und sinkendem Traffic Links verkaufen kann, ohne redaktionell zu arbeiten. Diese Aussage ist nicht unabhängig geprüft.

Den richtigen Ansprechpartner finden

Lesen Sie die Richtlinien der Seite und halten Sie sich genau daran. Finden Sie die zuständige Person, etwa die Redaktion oder den Herausgeber, über das Impressum, die Teamseite oder ein Profil. Ahrefs beschreibt, wie Sie die passende E-Mail-Adresse finden und eine Outreach-Mail schreiben.

Warnzeichen

Vorsicht ist geboten, wenn die Seite Links verkauft, ohne Inhalte zu prüfen, wenn sie unbekannte Gastautoren mit vielen Links akzeptiert oder wenn Sponsoring nicht offengelegt wird. Ranktracker rät, unsichere Seiten zu meiden, weil Links von dort Rankings schaden können.

Information-Gain: Die Qualitätsprüfung als Tabelle

Die Tabelle fasst die Kriterien in Prüfpunkte zusammen. Gehen Sie jede Seite vor der Anfrage durch.

Information-Gain: Die Qualitätsprüfung als Tabelle
KriteriumPrüfungWarnsignal
RelevanzBehandelt die Seite Themen Ihres Angebots?Themen passen nicht zusammen
PublikumGibt es Kommentare und Austausch?Keine Leserreaktionen
InhaltSind die Artikel gut geschrieben und belegt?Dünne oder kopierte Texte
KennzeichnungWird Sponsoring offengelegt, und sind Links gekennzeichnet?Keine Offenlegung
RichtlinienGibt es Vorgaben für Gastbeiträge?Keine Vorgaben, Links werden verkauft
AnsprechpartnerIst eine zuständige Person erreichbar?Nur Kontaktformular ohne Namen
Information-Gain: Die Qualitätsprüfung als Tabelle

Die Tabelle ist eine Prüfvorlage. Sie ersetzt keine eigene Recherche.

Erfolg messen

Ranktracker empfiehlt, Besucher aus Gastbeiträgen zu verfolgen, Engagement wie Kommentare und Shares zu beobachten sowie Rankings und Anfragen zu prüfen. Messen Sie zusätzlich, ob der Beitrag zu Anfragen oder Newsletter-Anmeldungen führt.

Weiterführende Beiträge

Die Regeln für Links im Detail: Linkaufbau SEO: Was Google erlaubt.

Welche Richtung Ihre Links unterstützen sollen, plant Topical Authority.

Linkaufbau als Dienstleistung beschreibt die Seite Linkaufbau.

Die Auswahl einer Partneragentur folgt ähnlichen Kriterien: SEO-Agentur finden.

Porträt von Muhammad Salman

Von Muhammad Salman, Gründer und SEO-Stratege

Veröffentlicht am

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FAQ

Kurz gefragt

Ein Artikel, den Sie für eine andere Website schreiben, oft mit einem Link zurück auf Ihre Seite.

Gastbeiträge sind nicht verboten. Bezahlte oder gesponserte Links müssen nach Googles Richtlinien gekennzeichnet sein, Linkspam ist unerwünscht.

Google nennt rel="sponsored" oder rel="nofollow" am Link.

Advertorials mit bezahlten Links und optimierten Ankertexten in Gastbeiträgen zählen laut Googles Richtlinien als Linkspam.

Suchen Sie nach Themen, die zu Ihrem Angebot passen, und prüfen Sie Relevanz, Publikum, Inhalt und Kennzeichnung der Seite.

Domain Rating oder Domain Authority sind Schätzungen einzelner Anbieter. Nutzen Sie sie als Filter, nicht als alleinige Entscheidung.

Persönlich und mit einem konkreten Themenvorschlag. Halten Sie sich an die Richtlinien der Seite.

Ein Link zu einer passenden Quelle ist üblich. Achten Sie darauf, dass der Link dem Leser dient und nicht nur Ihrem Ranking.

Besucher, Engagement, Rankings und Anfragen. Messen Sie diese Werte, bevor Sie eine Strategie ausbauen.

Die Quellen unterscheiden sich. Ein Teil der Quellen ist älter: Der OnlineMarketing.de-Beitrag von 2014 bezieht sich auf die Äußerungen von Matt Cutts. Entscheidend ist die Qualität der Seiten und die korrekte Kennzeichnung.

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