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SEO / PERFORMANCEHannover
Strategie· 4 Min. Lesezeit

E-E-A-T: Was Google unter Erfahrung, Expertise und Vertrauen versteht

E-E-A-T steht für Experience (Erfahrung), Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauen). Google nutzt die Begriffe in seinen Richtlinien für Qualitätsprüfer. Laut Google ist E-E-A-T selbst kein spezifischer Ranking-Faktor. Vertrauen gilt dabei als wichtigster der vier Aspekte. Die Begriffe beschreiben, woran Prüfer die Qualität eines Inhalts messen.

Porträt von Muhammad Salman

Inhabergeführte BetreuungFür Hannover, Region Hannover, Niedersachsen

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Die vier Begriffe im Überblick

Die vier Begriffe beschreiben, woran sich die Qualität eines Inhalts messen lässt. Sie sind keine Messgrößen mit Zahlen, sondern Fragen, die ein Prüfer an eine Seite stellt.

Experience: die eigene Erfahrung

Experience meint, dass der Autor das Thema selbst erlebt oder genutzt hat. Ein Bericht über einen Umzug von jemandem, der ihn durchgeführt hat, wirkt glaubwürdiger als eine Zusammenfassung von Fremdquellen. Evergreen Media berichtet, dass Experience erst im Dezember 2022 zu E-A-T hinzukam.

Expertise: das Fachwissen

Expertise bedeutet, dass der Inhalt Kompetenz zum Thema zeigt. Google fragt laut seiner Hilfeseite, ob die Inhalte das Talent, die Kompetenz oder das Fachwissen des Verfassers zeigen. Ein Experte oder ein Fan, der sich nachweislich gut auskennt, ist die gewünschte Quelle.

Authoritativeness: die Autorität

Autorität zeigt, dass die Website als verlässliche und anerkannte Quelle zum Thema gilt. HubSpot nennt Empfehlungen, Zitate und Anerkennung durch Fachkollegen und Nutzer als Quellen dafür. Hochwertige Backlinks spielen dabei eine Rolle.

Trustworthiness: das Vertrauen

Vertrauen ist der Kern des Konzepts. Google schreibt auf seiner Hilfeseite, dass Vertrauenswürdigkeit von diesen Aspekten am wichtigsten ist. Nutzer sollen sich darauf verlassen können, dass Informationen korrekt und sorgfältig recherchiert sind.

Welche Rolle E-E-A-T im Ranking spielt

Nein. Google stellt auf seiner Hilfeseite klar, dass E-E-A-T selbst kein spezifischer Ranking-Faktor ist. Die Begriffe beschreiben den Maßstab, nach dem Qualitätsprüfer Suchergebnisse bewerten.

Dazu passt die Einordnung von Evergreen Media. Der Artikel nennt E-E-A-T ein Konzept, kein Ranking-Faktor. Laut Evergreen Media gewichtet Google bestehende Faktoren so, dass das Ergebnis dem entspricht, was ein Qualitätsprüfer als hochwertig einstufen würde.

Googles Hilfeseite zu hilfreichen Inhalten fasst diese Fragen zusammen. Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) heißt das: Eine Seite, die ein Thema für Menschen gut beantwortet, hat bessere Voraussetzungen als eine, die nur Keywords sammelt.

Eine einfache Folgerung: Sie optimieren nicht auf einen Wert namens E-E-A-T. Sie zeigen die Signale, die dahinterstehen.

Die Geschichte: von E-A-T zu E-E-A-T

Das Konzept geht auf die Richtlinien für Qualitätsprüfer zurück. Evergreen Media nennt 2014 als Jahr, in dem es dort erstmals erwähnt wurde. Im Dezember 2022 kam das zweite E für Experience hinzu. HubSpot beschreibt, dass das Google-Core-Update im November 2023 E-E-A-T stärker in den Vordergrund gerückt hat.

Für die Praxis ist die Geschichte wenig wichtig. Entscheidend ist, dass die Fragen dahinter gleich geblieben sind: Wer schreibt, kennt sich aus und ist vertrauenswürdig?

Wann E-E-A-T besonders zählt: YMYL

YMYL steht für "Your Money or Your Life". Gemeint sind Themen, die Geld, Gesundheit, Sicherheit oder Lebensentscheidungen betreffen. HubSpot nennt fünf Bereiche: Finanzen, Gesundheit, Sicherheit, Nachrichten und aktuelle Ereignisse sowie Regierung. Blck Alpaca beschreibt, dass E-E-A-T bei diesen Themen strenger gilt.

Für ein Handwerksunternehmen oder eine Agentur gilt das nur teilweise. Bei Zahlungs-, Rechts- oder Gesundheitsfragen sollten Sie besonders sorgfältig belegen.

Signale, die Sie auf Ihrer Website zeigen können

Google fragt auf seiner Hilfeseite bei jedem Inhalt, wer ihn erstellt hat, wie und warum. Diese drei Fragen eignen sich als Prüfung für jede Seite.

Wer hat den Inhalt erstellt?

Nennen Sie den Autor mit Rolle und Erfahrung. Ein Autorenprofil mit überprüfbarer Qualifikation hilft Lesern und Prüfern. HubSpot nennt Transparenz über die Urheberschaft als ersten praktischen Schritt.

Wie ist der Inhalt entstanden?

Zeigen Sie, auf welchen Quellen die Aussagen beruhen und wann sie geprüft wurden. Bei Zahlen sollten Quelle und Datum genannt sein.

Warum gibt es diesen Inhalt?

Ein Inhalt sollte eine Frage beantworten, die Menschen wirklich stellen. Google warnt auf seiner Hilfeseite davor, Inhalte vor allem für Suchmaschinen zu erstellen.

Typische Fehler

E-E-A-T als Checkliste abhaken

Eine Autorenbox ohne echte Angaben ist kein Vertrauenssignal. Der Nutzen kommt aus dem Inhalt selbst, nicht aus dem Etikett.

Erfahrung vortäuschen

Erfahrung, die der Autor nicht hat, lässt sich in Details erkennen. Schreiben Sie nur, was Sie belegen können.

Suchmaschinenorientierte Texte

Google warnt auf seiner Hilfeseite davor, Inhalte vor allem für Suchmaschinen zu erstellen. Die Frage "Wer, wie, warum" hilft, diesen Fehler früh zu erkennen.

Information-Gain: Die Wer-Wie-Warum-Prüfung

Prüfen Sie jede Seite mit diesen Fragen und halten Sie die Antworten fest.

Information-Gain: Die Wer-Wie-Warum-Prüfung
FrageGute AntwortSchwache Antwort
Wer schreibt?Name, Rolle, Erfahrung mit dem ThemaKein Autor angegeben
Wie belegt?Quelle und Datum bei Zahlen und AussagenKeine Quelle
Warum diese Seite?Beantwortet eine konkrete FrageEnthält nur Keywords
Gibt es eine Grenze?Hinweis, was der Inhalt nicht leisten kannVersprechen ohne Grenze
Information-Gain: Die Wer-Wie-Warum-Prüfung

Die Tabelle ist eine Prüfvorlage. Sie enthält keine Messwerte.

Weiterführende Beiträge

E-E-A-T ist der Maßstab, an dem sich auch die Themenkompetenz einer Website misst. Den Rahmen zeigt Topical Authority.

Autoren mit echter Erfahrung zeigen Sie auch in Ihren Inhalten zur KI-Suche. Den Zusammenhang erklärt GEO und SEO.

Für Bewertungen als Vertrauenssignal lesen Sie Google Unternehmensprofil Bewertungen.

Wer eine Agentur auswählt, sollte auf Referenzen und Erfahrung achten. Die Prüfkriterien stehen im Beitrag SEO-Agentur finden.

Porträt von Muhammad Salman

Von Muhammad Salman, Gründer und SEO-Stratege

Veröffentlicht am

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FAQ

Kurz gefragt

E-E-A-T steht für Experience (Erfahrung), Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauen). Die Begriffe beschreiben, woran sich die Qualität eines Inhalts messen lässt.

Laut Googles Hilfeseite ist E-E-A-T selbst kein spezifischer Ranking-Faktor. Es ist der Maßstab der Qualitätsprüfer, und die Signale dahinter wirken indirekt.

Das zweite E steht für Experience und wurde im Dezember 2022 ergänzt. Vorher hieß das Konzept E-A-T. Evergreen Media berichtet darüber.

YMYL steht für "Your Money or Your Life". Gemeint sind Themen mit Auswirkungen auf Geld, Gesundheit, Sicherheit oder wichtige Lebensentscheidungen. HubSpot nennt fünf solcher Bereiche.

Nein. Evergreen Media schreibt, dass es keinen numerischen E-E-A-T-Score gibt.

Die Quality Rater Guidelines sind Richtlinien, nach denen Google Qualitätsprüfer schult. Die Prüfer bewerten Suchergebnisse. Ihr Feedback fließt in die Verbesserung der Systeme ein, bestimmt aber nicht die einzelne Rangfolge.

Nennen Sie Autoren mit echter Erfahrung, belegen Sie Aussagen mit Quelle und Datum und schreiben Sie für Leser, nicht für Suchmaschinen. Die Wer-Wie-Warum-Prüfung hilft dabei.

HubSpot nennt hochwertige Backlinks als eine Quelle von Autorität. Wie stark sie in die Beurteilung eingehen, ist in den herangezogenen Quellen nicht eindeutig belegt.

Google fragt, wer den Inhalt erstellt hat. Ein Name mit echter Erfahrung zum Thema ist die stärkste Antwort. Ein Experte, der nicht selbst schreibt, sollte als Prüfer genannt werden, wenn das zutrifft.

Am wichtigsten ist es bei Seiten mit Auswirkungen auf Geld, Gesundheit oder Sicherheit. Auf allen anderen Seiten reicht eine klare Autorenangabe und eine nachvollziehbare Quelle bei Zahlen.

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